Innoflash #101 mit Jasmin Schröer

Innoflash #101 mit Jasmin Schröer zeigt, warum gute Führung nicht alle Antworten braucht, sondern die richtigen Fragen. Sie spricht über Verantwortung, Fehlerkultur und den sinnvollen Umgang mit Daten – und darüber, wie Technologie nur dann wirkt, wenn Menschen sich weiterentwickeln dürfen.

Innoflash #101 mit Jasmin Schröer

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Es geht nicht darum, alles zu wissen, sondern die richtigen Fragen zu stellen.

Mit 32 Geschäftsführerin eines IT-Unternehmens zu sein, das tief im Mittelstand verankert ist und gleichzeitig Teil einer der bekanntesten Familienunternehmensgruppen Deutschlands – das ist kein Karriereklischee, sondern gelebte Realität für Jasmin Schröer. Im Innoflash-Gespräch erzählt sie offen von ihrem Weg bei der ÖDP KG, ihrer Leidenschaft für Menschen und warum Daten nur dann wertvoll sind, wenn wir gelernt haben, die richtigen Fragen zu stellen.

Jasmin beschreibt ihren beruflichen Weg nicht als steile Karriereleiter, sondern als Entwicklung, die Zeit braucht. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik startet sie im Vertrieb, wächst in Verantwortung hinein und begleitet heute als Geschäftsführerin die Transformation eines IT-Dienstleisters, der weit über die Oetker-Gruppe hinauswirkt. Dabei wird deutlich: Technologie ist für sie kein Selbstzweck, sondern immer Mittel zum Zweck.

Daten zu haben reicht nicht – entscheidend ist, ob man sie sinnvoll nutzen kann.

- Jasmin Schröer

Besonders eindrücklich wird Jasmins Verständnis von Führung. Sie spricht über Vorbildfunktion, Fehlerkultur und den Mut, Verantwortung nicht nur zu tragen, sondern auch zu reflektieren. Dass sie sich nach einer Eskalationssituation bewusst bei einem Kollegen entschuldigt hat, ist für sie kein Makel, sondern Teil eines glaubwürdigen Führungsverständnisses.

Führung heißt Vorbild sein – auch bei Fehlern.

- Jasmin Schröer

Besonders nachhallend ist sein Blick auf die Zukunft der Arbeit. Jenseits von KI-Buzzwords beschreibt Christian Arbeit als sozialen Raum: als Ort der Zusammenarbeit, der Sinnstiftung, der gemeinsamen Entwicklung. Assistenzsysteme werden dabei selbstverständlich – nicht als Jobkiller, sondern als Veränderer von Rollen, Führung und Verantwortung.

Führung bedeutet für sie, Entwicklung zu ermöglichen – bei anderen und bei sich selbst.

Im Blick auf technologische Entwicklungen bleibt Jasmin differenziert. Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Datenökonomie – all das wird unsere Welt verändern. Aber nicht durch Technologie allein. Entscheidend sei die Fähigkeit, Informationen einzuordnen, zu hinterfragen und daraus sinnvolle Entscheidungen abzuleiten.

Mehr über Jasmin erfährst Du hier:

https://www.linkedin.com/in/jasmin-schr%C3%B6er-63870b185/

Mehr über Deinen Host, Christian, erfährst Du hier: https://www.linkedin.com/in/christianbredlow/

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