Innoflash #100 mit Christian Bredlow

Innoflash #100 mit Christian Bredlow blickt zurück und nach vorn zugleich. In der Jubiläumsfolge spricht er über Veränderung, Arbeit als sozialen Raum und warum Fortschritt nicht mit Antworten beginnt, sondern mit unbequemen Fragen – manchmal sogar an sich selbst.

Innoflash #100 mit Christian Bredlow

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Veränderung beginnt oft mit einer unbequemen Frage – Christian Bredlow spricht über Veränderung, Zusammenarbeit und Digitalisierung.

Hundert Folgen Innoflash. Hundert Gespräche über Arbeit, Technologie und Veränderung. Und zur Jubiläumsfolge passiert etwas, das selbst langjährige Hörer:innen kurz stutzen lässt: Christian Bredlow ist zu Gast – im eigenen Podcast. Ein Selbstinterview, augenzwinkernd gerahmt von „Zurück in die Zukunft“, aber inhaltlich erstaunlich ernsthaft. Denn wer sich selbst befragt, kann schwer ausweichen.

Christian spricht offen über seine Leidenschaft fürs Gestalten. Nicht das Etikett „Unternehmertum“ treibt ihn an, sondern die Freude daran, Dinge aufzubauen, auszuprobieren, kreativ zu entwickeln. Dieses „Spielkind-Mindset“ zieht sich durch seine Biografie – von frühen Jobwechseln über den KI-Spieltrieb der letzten Jahre bis hin zur wiederentdeckten Musik. Immer geht es darum, etwas entstehen zu lassen, bevor es langweilig wird.

Das Spielkind hat mich mein ganzes Leben begleitet.

- Christian Bredlow

Besonders nachhallend ist sein Blick auf die Zukunft der Arbeit. Jenseits von KI-Buzzwords beschreibt Christian Arbeit als sozialen Raum: als Ort der Zusammenarbeit, der Sinnstiftung, der gemeinsamen Entwicklung. Assistenzsysteme werden dabei selbstverständlich – nicht als Jobkiller, sondern als Veränderer von Rollen, Führung und Verantwortung.

50 Prozent assistierte Arbeit heißt nicht weniger Arbeit – sondern veränderte Arbeit.

- Christian Bredlow

Emotional wird es beim gedanklichen Zeitsprung ins Jahr 1995. Was würde er seinem jüngeren Ich mitgeben? Dinge ausprobieren. Keine Angst vor Brüchen. Fehler zulassen – solange sie nicht gegen Gesetze verstoßen. Und: Musik nicht zu früh aufgeben. Diese Mischung aus Gelassenheit und Neugier prägt auch die letzte Frage der Folge, die selbst Christian als „beschissenste Frage des Formats“ bezeichnet: Wen oder was hat ihn zuletzt beeindruckt?

Die Antwort ist leise, aber klar. Kein einzelner Held, sondern Gespräche. Gäste, die Sätze sagen, über die man stolpert, die einem im Kopf bleiben.

Vielleicht ist genau das das Fazit dieser Jubiläumsfolge: Fortschritt beginnt nicht mit Antworten, sondern mit guten Fragen. Manchmal sogar an sich selbst.

 

Mehr über Deinen Host, Christian, erfährst Du hier: https://www.linkedin.com/in/christianbredlow/

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