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#digidingens: Smart Mobility

Woran denkt Ihr, wen Ihr den Begriff Smart Mobility hört? Wahrscheinlich an autonomes Fahren oder Flugtaxis. Dabei verbirgt sich hinter dem Konzept von Smart Mobility mehr als futuristische Fortbewegungsmittel. 

Was ist Smart Mobility denn dann?

Wie heißt es so schön: Ein Schritt nach dem nächsten. 😉 Bevor wir uns an den eigentlichen Begriff wagen – was ist denn eigentlich Mobilität? Grundsätzlich versteht man darunter die Beweglichkeit von Personen und Objekten in Räumen, durch z.B. Gehen oder die Nutzung der verschiedensten Verkehrsmitteln.

Jetzt wollen wir ja aber klären, was Smart Mobility – intelligente Mobilität ist. Dahinter verbirgt sich ein neues Konzept und ein neues Verständnis von der Fortbewegung des Menschen. Während die Mobilität früher schlichtweg als Mittel galt, um von A nach B zu kommen, steht heute das Wie im Vordergrund. Dazu wird seit einiger Zeit an alternativen Transportmöglichkeiten und Technologien geforscht, mit denen wir nicht nur einfach am Ziel ankommen, sondern dies möglichst sicher, effizient und nachhaltig tun. 

Beispiele aus dem echten Leben

Intelligente Mobilität ist kein reines Wunschdenken mehr, sondern schon seit längerer Zeit Bestandteil unserer Leben. In den letzten Jahren sind aufgrund des neuen Verständnis von Fortbewegung viele neue und alten Geschäftsmodelle in den Fokus gerückt: 
  • Carsharing – Das Teilen von Autos mit Mitmenschen wird in vielen europäischen Großstädten z.B. von ShareNow angeboten und ermöglicht den Menschen bei Bedarf auf ein Auto zurückzugreifen 
  • Vermietung von Fahrrädern und nun auch von E-Scootern – Alternative und nachhaltige Transportalternative zum Auto einfach zugänglich
  • intelligent Routing- und Navigationssysteme – Im Vergleich zur herkömmlichen Navigation setzen intelligente Lösungen auf smarte Routenfindung mit z.B. möglichst wenig Standzeiten im Stau oder an roten Ampeln. Ein kleiner Tipp: Im Innoflash #20 mit Sebastian Heise von Graphmasters findet Ihr ein spannendes Beispiel!

Neben spannenden Geschäftsideen sind auch neue Technologien entstanden, um die Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Dabei hat insbesondere in den letzten Jahren die Elektromobilität an Bedeutung gewonnen. E-Autos können mittlerweile immer längere Strecken zurücklegen und jährlich werden durchschnittlich 3 500 neue Ladesäulen gebaut, um die benötigte Ladeinfrastruktur zu bieten.

Smart Mobility und Smart Cities

Gerade in Großstädten, in denen tagtäglich viele Menschen, Autos und andere Transportmittel unterwegs sind, gelangt die Verkehrsinfrastruktur immer häufiger an ihre Grenzen. Daraus resultieren nicht nur Frust über Staus, sondern auch Konsequenzen für unsere Umwelt. In sogenannten Smart Cities oder auch intelligenten Städten kommen digitale Technologien zum Einsatz, um die bestehende Infrastruktur zu verbessern intelligente Mobilität zu gewährleisten. 

Spannende Beispiele lassen sich auch in deutschen Smart Cities wie Darmstadt finden. Dort werden z.B. 182 Ampelanlagen anhand des Verkehrsaufkommens automatisch gesteuert. Dazu sind in der Stadt 200 Kamerasysteme und Bodendetektoren verteilt, die das Verkehrsaufkommen erfassen und auf der Darmstädter Verkehrsplattform „UI! Traffic“ melden. Die Verkehrsdaten sind für Bürger*innen, Privatwirtschaft und Forschung frei zugänglich und können für weitere Bauvorhaben oder Projekte genutzt werden.

Smart Mobility wird uns wohl also auch in Zukunft begleiten, wie auch Frank Fickel, Experte für intelligente Mobilität von ITS Mobility festhält: 

„SmartMobility ist ans Ziel kommen, ohne es zu merken. Dabei kann sich auch manchmal das Ziel bewegen.“

Dabei gilt:

„SmartMobility wird es geben, wie die Luft zum Atmen. Immer da und kostet nichts. Wir müssen sie nur sauber halten.“

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