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#digidingens: Cloud-Native

Laut dieser Studie von PwC haben mehr als 80% der deutschen Unternehmen das Ziel innerhalb der nächsten 2 Jahre vollständig „in der Cloud“ zu sein. 61% sind jetzt schon größtenteils dort angekommen. Aber…

... was ist überhaupt die Cloud?

Mittlerweile habt Ihr bestimmt auch schonmal von der Cloud gehört. Vielleicht hat Euch Euer Handy auch schonmal gefragt, ob es die Fotos in der Cloud speichern soll, oder Ihr arbeitet sogar schon beruflich in der Cloud. Die Bezeichnung ist heutzutage definitiv recht geläufig. Ganz einfach formuliert ist die Cloud so etwas wie ein unsichtbarer Speicherplatz im Internet. Ähnlich wie auf physischen Festplatten oder USB-Sticks, die wir alle bestimmt noch kennen, können auch in der Cloud Daten abgelegt und gesichert werden. 💻

Die Nutzung der Cloud kann einige Vorteile mit sich bringen. Dazu gehört zum Beispiel das „Sparen“ von Speicherplatz: Liegen die Daten in der Cloud müssen sie nicht das Handy oder den Computer „vollstopfen“.  Davon abgesehen habt Ihr auch von überall und zu jeder Zeit Zugriff auf Eure Daten in der Cloud. 

Und was bedeutet „Cloud-Native“?

Cloud-Native“ bedeutet, dass eine Software oder Anwendung speziell für die Cloud-Umgebung entwickelt wurde. Man könnte also sagen, dass diese Anwendungen etc. „in der Cloud geboren“ werden. Aber was heißt das konkret? Cloud-Native Software oder Anwendungen sind so gebaut, dass sie die Eigenschaften und insbesondere die Chancen der Cloud voll ausnutzen. Hierbei gestalten Entwickler:innen Cloud-Native Anwendungen so, dass sie flexibel sind und sich leicht in verschiedene Cloud-Dienste integrieren lassen. Generell liegt der Fokus auf Effizienz, schneller Bereitstellung neuer Funktionen und einer besseren Nutzung der Ressourcen, die die Cloud bietet.

Online-Kollaborationstools wie Microsoft 365 nutzen beispielsweise Cloud-Native Prinzipien, um nahtlose Zusammenarbeit zu ermöglichen. Aber auch Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram nutzen Cloud-Native Anwendungen, damit eine große Anzahl an Nutzer:innen gleichzeitig „bedient“ werden können; also damit Ihr, Eure Freund:innen, Kolleg:innen und Familie gleichzeitig online sein könnt. Auch Updates etc. können mithilfe der Cloud schnell zu Euch gelangen. Zusammengefasst bedeutet „Cloud-Native“ eine agile, automatisierte und skalierbare Herangehensweise an Softwareentwicklung die speziell für die Cloud ausgelegt ist. ☁

Welche Vorteile bringt es Cloud-Native zu sein?

  • Flexibilität: Cloud-Native Anwendungen passen sich flexibel an sich-wandelnde Anforderungen an. Eine Cloud-Native Anwendung ist also bereit für jede Situation.
  • Höhere Zuverlässigkeit: Die Architektur von Cloud-Nativen Anwendungen fördert die automatische Wiederherstellung bei Fehlern, was die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Anwendungen erhöht.
  • Interoperabilität: Cloud-Native Anwendungen können leicht mit verschiedenen Cloud-Diensten und Plattformen interagieren. Ihr seid also nicht an eine spezifische Umgebung gebunden.

Die Cloud hat sich in den letzten Jahren immer mehr als (zumindest eine) der Norm(en) etabliert. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis Cloud-Spezifische Anwendungen entwickelt werden. Cloud-Native Software wird für die Cloud gemacht und auch hier schreitet die Digitalisierung stetig mit neuen Innovationen 💡 voran. KI (hier das #digidingens!) wird sich zweifelsohne in Zukunft weiter in Cloud-Native Anwendungen und Entwicklungen integrieren. Wie es genau weitergeht, mag vielleicht noch nicht 100% klar sein, aber eins steht fest: Wir sind gespannt!

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