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#digidingens: SPAM

SPAM bezeichnet unerwünschte, massenhaft versendete Nachrichten, meist per E‑Mail, die Werbung, Betrug oder Schadsoftware enthalten können. Der Begriff stammt aus einem Monty-Python-Sketch, in dem etwas so häufig wiederholt wird, dass es alle anderen Inhalte verdrängt – genau wie echte Spam-Mails

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SPAM. Jede*r kennt es, jede*r bekommt es. Aber was ist das eigentlich genau? Wer profitiert davon? Und warum heißt SPAM eigentlich SPAM?

Was ist eigentlich SPAM?

Grob gesagt bezeichnet es unerwünschte, massenhafte Nachrichten. Meistens sind damit Mails gemeint, deshalb schauen wir uns das hier einmal genauer an. Allerdings kennt man auch den Spruch „Ich will dich hier mit den ganzen Infos gar nicht zuspammen“ – ebenfalls eine korrekte Verwendung des Wortes.

Wer profitiert denn von sowas?

Hinter SPAM stehen teilweise vollkommen unterschiedliche Interessen. SPAM-Mails können dem sogenannten Phishing dienen, bei dem sensible (Konto-)Daten erschlichen werden sollen. Aber auch Malware (also Viren, Trojaner oder andere Schadsoftware) kann sich dahinter verbergen. Aber auch einige (nicht sehr seriöse) Unternehmen kaufen Mailadressen von Drittanbietern ein und versenden Werbung und Zustimmung der Empfänger*innen – übrigens ein eindeutiger Verstoß gegen das DSGVO. Eine weitere Form können sogenannte „Hoax“ sein, die Falschnachrichten (Fake News) verbreiten.

Was mache ich denn mit dem ganzen SPAM?

Allem voran: nicht einfach jeden Link oder Anhang in jeder Mail öffnen. Vorher sollte man immer prüfen, ob die Absendeadresse bekannt ist. Damit ist allerdings nicht der Absendename gemeint, sondern die tatsächliche Mailadresse. Von echten Unternehmen wirst du IMMER mit Namen angesprochen. Beginnt eine Mail also mit „Sehr geehrte/r Kunde“ kannst du sie direkt in den Spamordner verschieben. Komische Formulierungen oder englische Grußworte sind auch ein Hinweis. Solltest du dir trotzdem unsicher sein, ob an den Infos in der Mail was dran ist, kannst du über den regulären Weg auf die Webseite gehen – aber auf keinen Fall über den Link in der Mail (ja, das ist so wichtig, dass ich es hier zweimal sage)!

Die meisten Mail-Domains verfügen einen SPAM-Filter, der mal besser, mal schlechter funktioniert. Diese Filter oder besser gesagt die Algorithmen hinter diesen Filtern sind allerdings auf unserer aller Mithilfe angewiesen. Denn immer, wenn eine Mail dem Filter entwischt und in unserem normalen Posteingang landet, wird sie als unbedenklich eingestuft. Das können wir ändern, indem wir sie manuell als SPAM markieren. Gleiches gilt auch für seriöse Mails, die im SPAM-Ordner landen: markiere sie als unbedenklich und hilf so dem Algorithmus zu lernen.

Und woher kommt nun der Begriff?

Wie gesagt, zuspammen bedeutet, mit massenhaft unerwünschtem geflutet zu werden – sei es mit Mails, Informationen oder anderem. Als das Phänomen in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts erstmals bei textbasierten Online-Rollenspielen auftrat, fühlten sich Nutzer*innen sehr an einen Sketch aus „Monty Python’s Flying Circus“ von erinnert, bei dem es um SPAM (Spiced Ham) ging. Sieh selbst:

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